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LUGAS: die Datei hinter Limit und Einzelanmeldung
LUGAS kommt in keiner Werbung vor und entscheidet trotzdem mit, ob Ihre Einzahlung durchgeht. Die Datei ist der technische Unterbau gleich zweier Regeln des Staatsvertrags. Wer sie kennt, versteht die meisten Ablehnungen an der Kasse auf Anhieb.
LUGAS ist die zentrale Datei zur Überwachung der Spielaktivität. Alle in Deutschland erlaubten Anbieter melden dorthin und fragen dort nach. Sie ist die Klammer, die aus einzelnen Spielkonten einen gemeinsamen Rahmen macht: Ohne eine solche Stelle wäre ein anbieterübergreifendes Limit nicht durchsetzbar, sondern bloß ein Versprechen.
Der Ablauf ist im Gesetz angelegt. Vor jeder einzelnen Einzahlung meldet der Anbieter den Betrag und bekommt zurück, ob Ihr Monatswert damit überschritten wäre.
Das erklärt eine Erfahrung, die viele für einen technischen Fehler halten: Eine Zahlung scheitert, obwohl das Bankkonto gedeckt ist und die Zahlungsart einwandfrei funktioniert. Abgelehnt hat in diesem Fall nicht die Bank, sondern die Limitprüfung.
Die zweite Aufgabe ist die Einzelanmeldung. Wer bei einem erlaubten Anbieter angemeldet ist und im selben Moment bei einem zweiten spielen möchte, wird abgewiesen. Paralleles Spiel über mehrere Häuser hinweg gibt es im erlaubten deutschen Markt nicht.
Daraus folgt eine banale, aber wirksame Gewohnheit: Melden Sie sich sauber ab, bevor Sie wechseln. Eine im Hintergrund weiterlaufende Sitzung ist der häufigste Grund für die Meldung, man sei bereits anderweitig angemeldet.
Ein Sperrsystem ist die Datei nicht. Wer sich vom Spiel ausschließen will, nutzt OASIS, das getrennt geführt wird und einem völlig anderen Zweck dient; den Unterschied erklären wir an dieser Stelle.
Eine Bonitätsprüfung ist sie ebenso wenig. LUGAS kennt Einzahlungen und Anmeldungen, nicht Ihre Kreditwürdigkeit und nicht Ihre Gewinne.